Ist Unterdrückung von Palästinensern Antisemitismus? Was ist „Semitismus”?

‎Das Wort „Semiten“ entspringt aus dem Namen Sam (hebräisch: Sem), welcher einer der vier Söhne des Propheten Nuh عليه السلام war. Der deutsche Suffix „-iten“ bezeichnet eine Zugehörigkeit zu der- bzw. demjenigen, was vor diesem Suffix steht, ähnlich wie bei den Wörtern Jemeniten, Malikiten usw.
Folglich sind alle Nachfahren dieses Sohnes von Nuh عليه السلام „Semiten“. In der arabischen Sprache ist dieses Wortkonstrukt auch als اسم المنسوب (Ism ul-Mansūb) bekannt, was das Wort „Sāmī“ (Semite) ergibt.
„Banū Isrā’īl“ beschreibt im Qurān „Kinder von Isrā’īl“, welcher ein anderer Name für Prophet Ya’qūb عليه السلام ist. In der Neuzeit beanspruchten Juden einen Staat, welchen sie nach diesem Propheten benannten, welcher jedoch nicht von weltweit allen Ländern akzeptiert und anerkannt ist.

Welche Völker jedoch qualifizieren sich nun als „Semiten“.
Im Eintrag der Enzyklopädie Wikipedia findet man vor, dass der Begriff veraltet und überholt und ungenau sei, da dieser in volksverachtender Weise benutzt wurde.
Liest man den Eintrag nun von Beginn an, findet man vor, dass diverse Nationen und Völker dem Sammelbegriff „Semiten“ untergeordnet werden u.a. „Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner“.
Diese Nationen sind zum größten Teil in der Region des nahen Ostens vorzufinden.
Im weiteren Verlauf des Artikels sind Ambiguitäten vorzufinden, welche beschreiben, dass der Begriff nicht nur die Zugehörigkeit zu einer Nation, sondern das Sprechen bestimmter sogenannter „semitischer Sprachen“ beschreibt.
Nun wird Feindschaft gegenüber Juden in Deutschland als sogenannter „Antisemitismus“ eingestuft und klassifiziert.
Stellt Judentum nun aber eine Religionsgemeinschaft, oder eine Volksgemeinschaft dar?
Juden der heutigen Zeit beanspruchen sich als eine Volksgemeinschaft zu bezeichnen, jedoch gibt es Juden verschiedenster Ethnien und mit dem verschiedenstem Aussehen. Es gibt Juden mit hellen Hautfarben, mit dunklen Hautfarben, asiatisch aussehende Juden usw.
Wenn nun all diese Menschen basierend auf ihrer Religion sich als ein einheitliches Volk bezeichnen, müssen fairer Weise Islam und alle ca. 2 Milliarden Muslime auch als ein Volk bezeichnet werden. Folglich ist jeder Anhänger der Religion Islam bzw. ein Muslim, unabhängig von seiner Ethnie und Nationszugehörigkeit auch ein Semite. So könnten und dürften sich Türken, Afghanen, Menschen aus Ghana, Chinesen, Kaukasen usw. allesamt legitim basierend auf ihrer Zugehörigkeit und ihrem Bekenntnis zum Islam als Semiten bezeichnen, da diese Religion ebenfalls ursprünglich aus einer semitischen Region entspringt, da auch Araber zu den Semiten gehören und die arabische Sprache eine semitische Sprache ist. Dies hat im Umkehrschluss zur Folge, dass Hass und Feindschaft gegenüber syrischen Flüchtlinge, welche nicht nur teilweise zugehörig den Turkvölkern sind, sondern auch teilweise tatsächlichen semitischen Ursprung haben auch Antisemitismus ist. Hass gegenüber Türken wäre somit auch Antisemitismus, da viele Türken mehrheitlich Muslime sind, auch obwohl es unter beiden voran genannten Völkern andere Religionsgemeinschaften gibt. Hass und Feindschaft gegenüber Menschen, die eine indo-arische Sprache sprechen bzw. gegenüber Menschen aus dem Subkontinent bzw. Indien, Pakistan, Bangladesch usw., sofern sie Muslime sind, qualifiziert sich gleichermaßen als Antisemitismus aufgrund der bloßen Religionsgemeinschaft. Haben wir in Deutschland etwa eine zweite antisemitische Welle, nunmehr auch vermehrt, seitdem z.B. unter anderem auch syrische Flüchtlinge einwandern?
Wenn nun Islam bzw. die Muslime auch ein Volk, ähnlich wie das Judentum ist, ist die Auslöschung von Uiguren, Rohingya und Palästinensern, von denen letztere sogar faktisch Araber, bzw. ein semitisches Volk bereits sind, auch Antisemitismus? Ist die gesamte deutsche Flüchtlingspolitik und die Anti-Bewegung vollständig antisemitisch? Ist die Ausgrenzung und Benachteiligung von Muslimen, unabhängig davon, ob sie konvertiert sind oder nicht, an Schulen, Behörden, Universitäten und an Arbeitsplätzen etc. Antisemitismus? Ist Kopftuchverbot nicht auch antisemitisch, da dies eine islamische Vorschrift und Teil orientalischer Kultur und Scham ist? Jede Benachteiligung von Muslimen und jedes Verbot Islam zu praktizieren wäre gleichermaßen „antisemitisch“.
Wenn nun Ethnologen der Meinung sind, dass der Begriff auf die Ethnie beschränkt werden müsse, nichts mit der Zugehörigkeit einer zu Religion zu tun habe und somit doch nicht alle Muslime Semiten seien, weil sie keinem ethnisch semitischem Volk zugehören, weil sie z.B. keine Araber usw. sind, schließt das nicht die Mehrheit der heutigen Juden als Semiten automatisch aus und disqualifiziert sie als Semiten, da mehrheitlich ca. 70% aller Juden aus der heutigen Zeit aschkenasische Juden (mittel-, nord- und osteuropäische Juden) sind bzw. ethnisch kaukasische Merkmale haben und auch slawischen Nationen zugehören? Würde das nicht bedeuten, dass es im zweiten Weltkrieg niemals Antisemitismus gegeben hätte, da die mehrheitliche Anzahl der damals in Deutschland lebenden Juden, welche Opfer der Verfolgung, Vernichtung und des Genozides der deutschen Nazis waren, „Weiße“ waren?

Ist nun das Bedenken der ganzen Parteien gegenüber der Einwanderungspolitik auch als Antisemitismus zu klassifizieren, oder aber wurde uns in den Schulen etwas falsches beigebracht und es könnte keinen Antisemitismus im zweiten Weltkrieg gegeben haben? Dieser Artikel stellt lediglich Fragen und hinterfragt die vorhandenen sehr wagen Definitionen des Antisemitismus und leugnet in keinem Fall den Holocaust. Geplante Judenverfolgung und -Vernichtung hat es in Deutschland gegeben. Genauso gibt es aber auch sichtbar systematische Ausgrenzung, Diskreditierung, Benachteiligung und Beleidigung gegenüber Muslimen durch Kopftuchverbote, Karikaturen und dysphemischen Verallgemeinerungen wie „Salafismus“ und „Islamismus“ indem man den Namen der gesamten Religion verunglimpft, dadurch, dass man den Namen dee Religion im Ausdruck der Herabwürdigung und Gruppierung nutzt?Ist beides aber auch tatsächlich als antisemitische Bewegung bzw. Politik zu bezeichnen? Wenn ja, bewegt sich Deutschland mit dem Kopftuchverbot und anderen euphemistischen Begriffen, Phrasen und Bezeichnungen, wie den Geboten und Wünschen zur „Wahrung von optischer Neutralität“ wieder auf den Antisemitismus zu?
Sind alle Muslime nun auch sogenannte „Semiten“, unabhängig von nationaler Herkunft, Sprache und Volkszugehörigkeit? Wenn nein, warum sind es Juden?

Sind Hasspredigten gegen Muslime und den Islam und islamfeindliche Symbole und menschenverachtende Ausdrücke wie Prophetenkarikaturen, welche euphemistisch unter Deckmantel des Begriffes „Meinungsfreiheit“ getarnt werden tatsächlich Ausdruck der freien Meinungsäußerung, oder bloßer klarer Antisemitismus, da Prophet Muhammad ﷺ auch Araber, folglich Semite war?
Sind Angriffe, Brandanschläge und andere Formen von Vandalismus gegen Muslime und an Moschee-Gebäuden auch als Antisemitismus klassifizierbar?
Muss ein neuer Begriff für Menschen in Deutschland für diejenigen, die islamfeindliche Äußerungen tätigen und Anschläge auf Muslime verüben und sie terrorisieren als „deutschistischer Terrorismus“ oder gar als „Deutschismus“, eingeführt werden?
Warum ist Kritik gegenüber denjenigen Juden die Territorien illegal belagern, besetzen und einnehmen und denjenigen Juden, die Muslime foltern und massakrieren Antisemitismus?
Ist die bloße Erwähnung und Menschen darüber aufmerksam zu machen, dass bestimmte Gruppen der jüdischen Bevölkerung Muslime brutal, radikalistisch und extremistisch töten, foltern, vielleicht sogar enthaupten und hinrichten auch schon Antisemitismus?
Sind Sanktionen gegenüber einem Staat in dem Juden leben auch Antisemitismus?
Ist die Rücksichtslosigkeit gegenüber Muslimen, ihrer Kultur und ihren Gefühlen nicht auch blanker beschämender Antisemitismus? Blamiert sich Deutschland mit einer solchen heuchlerischen Doppelmoral und Illoyalität gegenüber den Palästinensern bzw. einseitige affirmativen Stellungnahme zu Juden?
Ist radikaler und ideologischer und politischer Judentum nun auch „Judentumismus“ und sind radikale Juden und jüdische Terroristen denn nun auch „Judisten“?
Wenn „Semiten“ ein volksverachtender Begriff ist, ist das Bestehen auf die Verwendung des Wortes „Antisemitismus“ nicht auch bereits volksverachtend, da es diese Bezeichnung und den Namen enthält?
Ist das zerbomben von Schulen und Krankenhäusern von Palästinensern, welche Araber sind, nicht auch Antisemitismus?
Wenn das Kritisieren von islamischen Nationen und das Beleidigen des Islam und seiner Lehren „kein Islamhass“, sondern „freie Meinungsäußerung“ ist, warum ist das Kritisieren von jüdischer Kolonialisierung und Besatzung „Antisemitismus“?
Sind Juden wirklich Pro-Meinungsfreiheit, nachdem sie Pressegebäude bombardieren und zivile Gebäude in die Luft sprengen, oder nicht schon selber Antisemitien, nachdem sie Meinungsfreiheit zerbomben?
Ist das Verteidigen von palästinensischen (Dorf)Bewohnern gegen eine Atommacht, die ein ganzes Waffenarsenal hat Antisemitimus?
Sind radikalistische deutsche Polizisten für die freie Meinungsäußerung, indem sie anfänglich Kritik gegen die Unterdrückung von Juden verbieten?

Praktizieren Juden durch Sprüche wie „Alle Araber sollen sterben“ und „Tod den muslimischen Drecksschweinen“ nicht etwa selber „Antisemitismus“?

All diese Fragen sind ungeklärt und unbeantwortet.

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